Montag, 18. August 2025
Nach vielen Stunden war die Karawane endlich oben am Pass angekommen
Immer wieder hatten sie nach unten und nach hinten geschaut, doch der Leehm war ihnen nicht gefolgt.

"Von hier oben hat man zumindest einen guten Ausblick auf s Tal", Dianea schaute ihn an, runzelte die Stirn und ging.
Karion nahm s leicht.

Er nahm ihr nicht übel,daß sie ihn ignorierte. Er suchte seinen Kumpel und beide hatten die erste Wache nach dem Abendessen, was relativ spartanisch ausfiel; alle waren einfach zu sehr erledigt, um noch was Gutes zu zaubern.

"Die erste Wache zu haben ist gut, danach gibt's viele Stunden Schlaf für uns" Fendrier schaute ihn leicht zweifelnd an; irgendwie war heute der Wurm drin.
Gegen die werden wir nicht überleben, wenn wir versuchen zu kämpfen.

Etwa eine Stunde später blickten beide Männer in die Ferne "ich glaube da bewegt sich was" Karion hörte die Stimme seines Kumpels und er sah es auch, da war viel Bewegung, dass sind Reiter! Alarm!

Es dauerte einige Minuten und sie standen alle zusammen und sahen die Gruppe sich nähern und es waren viele, mindestens 35 Mann,vielleicht sogar mehr, noch waren sie zu weit weg.
"Verdammt, verdammt" Sven s Stimme halte laut; eine Wagenburg, bildet eine Wagenburg", doch jemand wagte zu widersprechen "dafür ist hier viel zu eng".

Die Situation war schlecht, sie waren in der Unterzahl und dazu waren viele keine Kämpfer, und diejenigen, die Kämpfer waren vielleicht Durchschnitt, wenn s hochkam.m, schoss es ihm durch den Kopf.

Was sollten Sie tun, kampflos aufgeben? Der Gedanke gefiel ihm nicht, er sah Dianea, sie erwiderte seinen Blick. Nein, dass gefiel ihm überhaupt nicht.

"Ich habe eine Idee, sechs Leute brauchen wir und einen Wagen. Nur die diejenigen, die was treffen, wenn sie schießen." Seine Stimme hörte sich fest an, doch seine Beine zitterten.

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Sonntag, 3. August 2025
Miriam folgte den beiden Männern in die Gasse, sie war auf s Äußerte bemüht kein Geräusch auszulösen, welches die beiden vor ihr hören könnten und schlich weiter,
immer bedacht genug Abstand zu den beiden Schergen zu lassen. Die Nacht war zu ihrem Vorteil eine Nacht mit vielen Wolken am nächtlichen Himmel und sie selbst, als Waiheija konnte selbst kaum zwei Meter weit im Dunkeln sehen.

Alle Waihelja hatten Gaben, ihre bestand in ihrer Nachtsicht und darin Magie spüren zu können. An Magie war an den Schergen nichts dran, sie waren brutale Schläger, aber sie hatten Kontakt mit einem magiefähigten Etwas gehabt, wodurch sie in der Dunkelheit leicht von Miriam geortet werden konnte.

Die junge Waiheija ging ihnen nach und sie verließen die Stadt. Wie sollte sie Nachts ungesehen an den Wachen vorbeikommen?
Sie sah sie mit großem Abstand zum Tor gehen als ein wenig Licht den Bereich vor dem Tor für einen Moment erhellte, bevor eine Wolke sich wieder davor schob.

Sie selbst stand gut geschützt im Schatten eines kleinen Hauses. Mit Leichtigkeit kam sie auf das Haus und von dem Haus über einige Dächer auf die Palisade, die dort nach außen hin umzäunte. Die Palisade war hoch, jedoch wenn sie von oben daran hing hatte sie eine gute Chance unverletzt den Sprung überstehen zu können. Ein Graben war nicht vorhanden, der Boden unterhalb der Palisade war trocken, aber zum Glück hatte es in den letzten Tagen geregnet, so dass er nicht steinhart sein würde, sie würde sich fallen lassen. Geplant getan, der Sprung tat ein bisschen weh bei der Landung, sie konnte noch laufen und lief im Dunkeln schnell in Richtung des Waldes, der ca 20 Meter weit von der Palisade begann, dort angekommen atmete sie erstmal tief durch. Ihr gewählter Übergang über die Palisade war gut gewählt gewesen und sie spürte die Magiespur in der Dunkelheit und machte sich auf den Weg der Spur zu folgen, weiterhin mit großem Abstand.

Die beiden waren lange unterwegs, es ging weit in Richtung Osten, dann nach Süden. Irgendwann hielt die Spur vor ihr an einem Punkt an, und sie näherte sich langsam und vorsichtig.

Da war ein großes Gebäude mitten im Wald in der Dunkelheit, sie erkannte es an einer rechteckigen Form. Sie beobachtete erst mal längere Zeit, sie war sich mittlerweile sicher, dass die beiden dorthin gegangen waren.

Die junge Waiheija überlegte was sie tun konnte, am einfachsten war anzuklopfen, und damit ihr Leben damit zu verändern, kein guter Plan näher ran zu gehen, war auch nicht viel besser, evtl hatte die Hunde, die sie sofort wittern würden.
Miriam hatte sich die Strecke gemerkt von der Palisade bis hierher, dass war evtl nützlich.

In der Nacht konnte sie nicht zurück kehren.
Sie beschloss ein bisschen mehr Abstand zwischen sich und das Gebäude zu bringen und fand einen Baum, auf dem sie Stunden bis zum Tageslicht überbrücken konnte, es war unbequem, zum Glück gab s in der Region keine gefährlichen Schlangen. Sie fand einen breiten Ast hoch genug, daß nur jemand rauf kommen konnte, der klettern konnte, und fand eine Position, wie sie halbwegs gut ausharren konnte, an Schlaf war nicht zu denken, ein Fall aus fast 2 Meter Höhe war kein Spaß. Es war ein bisschen frisch und jede Stunde bis zum Morgengrauen war lang.

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Donnerstag, 31. Juli 2025
Tareldon, Ven, Gil, Thürial und er selbst waren sich wiedermal uneins.
Es war fast immer so. Seitdem er vor drei Jahren zu der Gruppe gekommen war, waren sie ständig im Streit, oder zumindest fast ständig.

Sie waren keine Mörder und Ven regte sich wieder richtig auf m, Thürial , im übrigen, auch und für Tareldon war es wieder mal ganz einfach, sie verließen den Ort, kamen Nachts zurück und brachten den Typ einfach um.

Tarek selber hat kein Problem böse Jungs umzubringen m, doch Gil schwieg die ganze Zeit, was bei ihm Bände sprach und darin keine Zustimmung enthalten.

Ihn selbst nervte es nur noch. Er stieß Gil an und der schaute ihn leicht erbost an "was?"hörte er den Heiler hervorbringen.

Es war wieder mal dasselbe, heute Nacht würde einmal alleine losziehen müssen, wenn das so weiterging.

Ven wiederholte seine Worte "Arol hat uns hierher geschickt, in dieses verfluchte Turnier um Informationen zu beschaffen, wir mussten unsere Rolle spielen, von weiteren Todesaufträgen war keine Rede gewesen"

Tareldon ließ nicht lange auf sich warten "Du kennst Arol Kentar ebenso lange, wie wir alle und Du glaubst das das richtig, was Du sagst?"

"Verdammt" ließ sich Gil endlich hören, fortfahrend "Wo sind wir hier herein gekommen?

Alle Männer schwiegen.
Der Raum war fast gänzlich aus Holz in dem sie saßen, er war fast tiefe Nacht, jeder war mit seinen Gedanken unterwegs. Gil schaute ins Feuer, wo die alte Herdstelle war und beobachtete die Flammen.

Schließlich brach Tareldon die Stille, "was wissen die beiden Frauen?" Alexandra hat ein bisschen was raus bekommen, dss deckt sich mit deiner Geschichte, Miriam dagegen hat seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen"

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Dienstag, 29. Juli 2025
Tarek al Sid zog das Schwert zurück und der andere ging daraufhin zu Boden.
Es war der letzte Kampf in der Arena gewesen, er hatte wieder gesiegt und viel Geld verdient, die Anerkennung und der Titel interessierte ihn herzlich wenig.

Ven hatte mit dem Bogen gewonnen und Tareldon war wie üblich nicht angetreten. Die drei Männer trafen sich nach den Kämpfen und Tareldon hat das Preisgeld eingesammelt, wie üblich. Thron hat diesmal mit der Axt nicht eingreifen können, er war krank geworden, hatte Fieber bekommen, was selten bei Zwergen war.

Zwerge werden sehr selten krank und sie waren noch schlechtere Patienten. Gil war wirklich zu bedauern. Gil Thürial war der Heiler ihrer kleinen Kampfgruppe. Er verstand auf verschiedene Mittel und konnte auch magisch heilen; jedoch ein mürrischer Zwerg, mit Armen wie ein Eisbär, da gab s wahrscheinlich besseres, dachte Tarek.

Tarek al Sid war 1,90 groß, breitschultrig, blond und hatte starke Arme und Beine, zwei jeweils an der Zahl, er war noch geschlagen worden. Er war ein Baum an Kerl, Ven überragte um 2 Zentimeter, Ven war ebenso Elf, wie Tareldon, doch beide waren sehr unterschiedlich. Der größte Unterschied Ven besaß Ehre.

Tareldon war ein Elf mit dem Gewissen einer ruchlosen Katze und bei Befragungen wollte jeder überall, nur nicht in seiner Nähe, er hatte die Angewohnheit jeden zum Reden zu bekommen. Das machte den Mann tatsächlich unverzichtbar, jedoch mögen war etwas anderes, Tareldon konnte man mögen wie Bauchschmerzen, die einen begleiten.

Gil war auch ein Elf, aus einer anderen Region, als die anderen beiden und ausgebildeter Heiler und fast zwei Köpfe kleiner als er selbst, Tareldon war vielleicht drei Zentimeter kleiner als er.

Der Zwerg war knapp 1, 58 und damit fast schon eine Riese unter den Zwergen und verstand mit Armbrust, Ästen, Beilen und kleinen Schwertern umzugehen. Er hatte eine sehr starke Erscheinung, mächtige Beine und Arme und einen so harten Schädel, da kann Steine fast mit einschlagen.

Wenig später saß der bärtige blonde Krieger beim Festmahl und freute sich aufgrund der vielen Speisen und Getränke, seine Leute waren bei ihm, was bei solchen Anlassen immer ganz gut war, Ven war zwar ein lausiger Unterhalter, doch dafür passte er immer extrem gut auf und trank keinen Schluck Met oder anderes Berauschendes, damit hatte Tarek überhaupt kein Problem.

Tareldon hielt gerade einen seiner Monologe und Tarek haute sich den Bauch voll und schnappte sich den nächsten Krug, eine rothaarige lächelte ihn an, doch er hatte nur Augen für eine dunkelharrige Schönheit, die ihn nach Strich und Faden ignorierte.

Der Abend wurde feucht und fröhlich; irgendwie war es fast immer so, wenn man irgendwo um sein Leben für Geld kämpfte; gab s die besten Feste.

Auf dem Flur der Burg, war die dunkelharrige plötzlich vor ihm in einem Korridor aufgetaucht "na großer Krieger" Er packte sie, zog sie an sich und er küsste sie auf ihren Mund und nach einem Sec Bruchteil erwiderte sie seinen Kuss voller Leidenschaft und zog noch enger an sich heran.

Tareldon grinste als er sah daß Tarek verschwunden war und die Dunkelharrige, die er die ganze Zeit fast angestarrt hatte, kurze Zeit später den Raum verließ und beide nicht zurück kehrten. Er blieb noch ein wenig länger und redete mit verschiedenen hochrangigen Persönlichkeiten oder deren Dienern, es war immer sehr wichtig Kontakte zu knüpfen, aus denen war hervorgehen konnte.

Ven verschwand irgendwann auch und er begleitete ihn; man sollte nie der Letzte sein. Er hat einiges Wichtiges erfahren, weswegen ihr Auftraggeber sie in diese Region geschickt hatte.

Das Nordreich, welches an das Fürstentum Choar grenzte rüstete zum Krieg und warb dazu Leute an. Sie waren im Nordosten der Fürstentum s und viele waren nervös.
Das Fürstentum Choar hatte seine Stellung hart erarbeitet und keiner wollte irgendwas aufgeben. Doch warum wollte das Nordrreich in den Krieg gen Westen ziehen? An der anderen Seite des Reiches grenzte es an die Haariasch, eine gewaltige Wüstemregion, eine Kältewüste.
Für Armeen undurchdringbar und im Osten des Reiches gab es hohe Berge.

Der Khan des Nordreiches sollte ausgesprochen viel Ambition besitzen, was nicht s anderes hieß, dass er Macht besessen war und seine Schwester sollte ihm darin in Nichts nachstehen.

Er hörte von Händlern, die aus dem Norden gekommen waren Geschichten. Er hörte sich sehr vieles an, irgendwann erzählte jemand von einem Unbekannten, der vor einigen Jahren ins Nordreich gekommen war, da wurde Tareldon hellwach.

Ihr Auftraggeber suchte nach einem Unbekannten. Irgendjemand, der hinter den Dingen,Dinge bewegen konnte, denn sollten sie finden und nach Möglichkeit ausschalten.

Ihr Auftraggeber konnte ihnen nicht mehr sagen, er hatte nur eine Ahnung gehabt und der alte Hexer lag selten falsch.

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