Samstag, 12. Dezember 2015
Beowulfs Ende
Beowulf stand vor den Kindern, es war spät, doch es mochten noch Stunden sein bis zum nächsten Morgen.

Der Nordländer zog scharf die Luft ein, denn irgendetwas in ihm hatte etwas in der Dunkelheit wahrgenommen. Da war es eine Bewegung ca 40 Meter entfernt, er fasste seinen Kriegshammer fester und hob den Schild hoch. Doch dann sah er ein Häschen weghüpfen.

Erleichtert drehte er sich zu den Kindern um, doch eine eisige Hand griff nach seinem Herzen als er Sarah die jüngste erblickte, den sie starrte mit weit aufgerissenen Augen in eine Richtung.

Beowulf wirbelte um seine eigene Achse in die Richtung in die Sarah gestaart hatte und der Albtraum nahm Gestalt an. Er hörte die Schreie der Kinderstimmen hinter sich und vor sich schälte sich ein Schatten nach dem anderen aus der Dunkelheit.

Verzweiflung griff sein Herz, er wusste das er kaum einen Hauch an Chance hatte, die Kinder zu retten.
Ihre Seelen strahlten hell, er drehte sich zu ihnen um, um sie zu töten, ging einen Schritt auf sie zu, er wusste in ihm war Dunkelheit, denn er hatte schon getötet und die einzige Chance, die die Kinder hatten war durch seine Waffen zu fallen, anstatt von der Dunkelheit verschluckt zu werden, die hinter ihm auf sie zukam.

In diesem Moment schaute Sarah in seine Augen und der Nordmann wußte um seinen Irrweg, er lächelte und sagte Tod ist nur ein neuer Anfang, sie können Euch nicht töten und drehte sich zu den Schatten um. Das Licht des Nordsternes leuchtete über ihm, als der erste Angreifer kam, Beowulf sang und wurde Bewegung.

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Fassungslos standen Aylan und Serrin vor den toten Körpern der acht Kinder und vor dem toten Körper Beowulfs. Beide Männer hatten Tränen in ihren Augen.

Was war hier geschehen? Und wieso war keines der Kinder als Schatten erwacht und wieso auch Beowulf nicht? 'Das Licht muss hell an diesem Ort gebrannt haben.

Wir werden wahrscheinlich nie erfahren, wie viele Schatten in ihm untergingen.' sprach der ältere Mann, leise.