Dienstag, 29. Juli 2025
Tarek al Sid zog das Schwert zurück und der andere ging daraufhin zu Boden.
Es war der letzte Kampf in der Arena gewesen, er hatte wieder gesiegt und viel Geld verdient, die Anerkennung und der Titel interessierte ihn herzlich wenig.

Ven hatte mit dem Bogen gewonnen und Tareldon war wie üblich nicht angetreten. Die drei Männer trafen sich nach den Kämpfen und Tareldon hat das Preisgeld eingesammelt, wie üblich. Thron hat diesmal mit der Axt nicht eingreifen können, er war krank geworden, hatte Fieber bekommen, was selten bei Zwergen war.

Zwerge werden sehr selten krank und sie waren noch schlechtere Patienten. Gil war wirklich zu bedauern. Gil Thürial war der Heiler ihrer kleinen Kampfgruppe. Er verstand auf verschiedene Mittel und konnte auch magisch heilen; jedoch ein mürrischer Zwerg, mit Armen wie ein Eisbär, da gab s wahrscheinlich besseres, dachte Tarek.

Tarek al Sid war 1,90 groß, breitschultrig, blond und hatte starke Arme und Beine, zwei jeweils an der Zahl, er war noch geschlagen worden. Er war ein Baum an Kerl, Ven überragte um 2 Zentimeter, Ven war ebenso Elf, wie Tareldon, doch beide waren sehr unterschiedlich. Der größte Unterschied Ven besaß Ehre.

Tareldon war ein Elf mit dem Gewissen einer ruchlosen Katze und bei Befragungen wollte jeder überall, nur nicht in seiner Nähe, er hatte die Angewohnheit jeden zum Reden zu bekommen. Das machte den Mann tatsächlich unverzichtbar, jedoch mögen war etwas anderes, Tareldon konnte man mögen wie Bauchschmerzen, die einen begleiten.

Gil war auch ein Elf, aus einer anderen Region, als die anderen beiden und ausgebildeter Heiler und fast zwei Köpfe kleiner als er selbst, Tareldon war vielleicht drei Zentimeter kleiner als er.

Der Zwerg war knapp 1, 58 und damit fast schon eine Riese unter den Zwergen und verstand mit Armbrust, Ästen, Beilen und kleinen Schwertern umzugehen. Er hatte eine sehr starke Erscheinung, mächtige Beine und Arme und einen so harten Schädel, da kann Steine fast mit einschlagen.

Wenig später saß der bärtige blonde Krieger beim Festmahl und freute sich aufgrund der vielen Speisen und Getränke, seine Leute waren bei ihm, was bei solchen Anlassen immer ganz gut war, Ven war zwar ein lausiger Unterhalter, doch dafür passte er immer extrem gut auf und trank keinen Schluck Met oder anderes Berauschendes, damit hatte Tarek überhaupt kein Problem.

Tareldon hielt gerade einen seiner Monologe und Tarek haute sich den Bauch voll und schnappte sich den nächsten Krug, eine rothaarige lächelte ihn an, doch er hatte nur Augen für eine dunkelharrige Schönheit, die ihn nach Strich und Faden ignorierte.

Der Abend wurde feucht und fröhlich; irgendwie war es fast immer so, wenn man irgendwo um sein Leben für Geld kämpfte; gab s die besten Feste.

Auf dem Flur der Burg, war die dunkelharrige plötzlich vor ihm in einem Korridor aufgetaucht "na großer Krieger" Er packte sie, zog sie an sich und er küsste sie auf ihren Mund und nach einem Sec Bruchteil erwiderte sie seinen Kuss voller Leidenschaft und zog noch enger an sich heran.

Tareldon grinste als er sah daß Tarek verschwunden war und die Dunkelharrige, die er die ganze Zeit fast angestarrt hatte, kurze Zeit später den Raum verließ und beide nicht zurück kehrten. Er blieb noch ein wenig länger und redete mit verschiedenen hochrangigen Persönlichkeiten oder deren Dienern, es war immer sehr wichtig Kontakte zu knüpfen, aus denen war hervorgehen konnte.

Ven verschwand irgendwann auch und er begleitete ihn; man sollte nie der Letzte sein. Er hat einiges Wichtiges erfahren, weswegen ihr Auftraggeber sie in diese Region geschickt hatte.

Das Nordreich, welches an das Fürstentum Choar grenzte rüstete zum Krieg und warb dazu Leute an. Sie waren im Nordosten der Fürstentum s und viele waren nervös.
Das Fürstentum Choar hatte seine Stellung hart erarbeitet und keiner wollte irgendwas aufgeben. Doch warum wollte das Nordrreich in den Krieg gen Westen ziehen? An der anderen Seite des Reiches grenzte es an die Haariasch, eine gewaltige Wüstemregion, eine Kältewüste.
Für Armeen undurchdringbar und im Osten des Reiches gab es hohe Berge.

Der Khan des Nordreiches sollte ausgesprochen viel Ambition besitzen, was nicht s anderes hieß, dass er Macht besessen war und seine Schwester sollte ihm darin in Nichts nachstehen.

Er hörte von Händlern, die aus dem Norden gekommen waren Geschichten. Er hörte sich sehr vieles an, irgendwann erzählte jemand von einem Unbekannten, der vor einigen Jahren ins Nordreich gekommen war, da wurde Tareldon hellwach.

Ihr Auftraggeber suchte nach einem Unbekannten. Irgendjemand, der hinter den Dingen,Dinge bewegen konnte, denn sollten sie finden und nach Möglichkeit ausschalten.

Ihr Auftraggeber konnte ihnen nicht mehr sagen, er hatte nur eine Ahnung gehabt und der alte Hexer lag selten falsch.