Sonntag, 3. August 2025
Miriam folgte den beiden Männern in die Gasse, sie war auf s Äußerte bemüht kein Geräusch auszulösen, welches die beiden vor ihr hören könnten und schlich weiter,
immer bedacht genug Abstand zu den beiden Schergen zu lassen. Die Nacht war zu ihrem Vorteil eine Nacht mit vielen Wolken am nächtlichen Himmel und sie selbst, als Waiheija konnte selbst kaum zwei Meter weit im Dunkeln sehen.

Alle Waihelja hatten Gaben, ihre bestand in ihrer Nachtsicht und darin Magie spüren zu können. An Magie war an den Schergen nichts dran, sie waren brutale Schläger, aber sie hatten Kontakt mit einem magiefähigten Etwas gehabt, wodurch sie in der Dunkelheit leicht von Miriam geortet werden konnte.

Die junge Waiheija ging ihnen nach und sie verließen die Stadt. Wie sollte sie Nachts ungesehen an den Wachen vorbeikommen?
Sie sah sie mit großem Abstand zum Tor gehen als ein wenig Licht den Bereich vor dem Tor für einen Moment erhellte, bevor eine Wolke sich wieder davor schob.

Sie selbst stand gut geschützt im Schatten eines kleinen Hauses. Mit Leichtigkeit kam sie auf das Haus und von dem Haus über einige Dächer auf die Palisade, die dort nach außen hin umzäunte. Die Palisade war hoch, jedoch wenn sie von oben daran hing hatte sie eine gute Chance unverletzt den Sprung überstehen zu können. Ein Graben war nicht vorhanden, der Boden unterhalb der Palisade war trocken, aber zum Glück hatte es in den letzten Tagen geregnet, so dass er nicht steinhart sein würde, sie würde sich fallen lassen. Geplant getan, der Sprung tat ein bisschen weh bei der Landung, sie konnte noch laufen und lief im Dunkeln schnell in Richtung des Waldes, der ca 20 Meter weit von der Palisade begann, dort angekommen atmete sie erstmal tief durch. Ihr gewählter Übergang über die Palisade war gut gewählt gewesen und sie spürte die Magiespur in der Dunkelheit und machte sich auf den Weg der Spur zu folgen, weiterhin mit großem Abstand.

Die beiden waren lange unterwegs, es ging weit in Richtung Osten, dann nach Süden. Irgendwann hielt die Spur vor ihr an einem Punkt an, und sie näherte sich langsam und vorsichtig.

Da war ein großes Gebäude mitten im Wald in der Dunkelheit, sie erkannte es an einer rechteckigen Form. Sie beobachtete erst mal längere Zeit, sie war sich mittlerweile sicher, dass die beiden dorthin gegangen waren.

Die junge Waiheija überlegte was sie tun konnte, am einfachsten war anzuklopfen, und damit ihr Leben damit zu verändern, kein guter Plan näher ran zu gehen, war auch nicht viel besser, evtl hatte die Hunde, die sie sofort wittern würden.
Miriam hatte sich die Strecke gemerkt von der Palisade bis hierher, dass war evtl nützlich.

In der Nacht konnte sie nicht zurück kehren.
Sie beschloss ein bisschen mehr Abstand zwischen sich und das Gebäude zu bringen und fand einen Baum, auf dem sie Stunden bis zum Tageslicht überbrücken konnte, es war unbequem, zum Glück gab s in der Region keine gefährlichen Schlangen. Sie fand einen breiten Ast hoch genug, daß nur jemand rauf kommen konnte, der klettern konnte, und fand eine Position, wie sie halbwegs gut ausharren konnte, an Schlaf war nicht zu denken, ein Fall aus fast 2 Meter Höhe war kein Spaß. Es war ein bisschen frisch und jede Stunde bis zum Morgengrauen war lang.